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Am Südwestufer des Río de la Plata gelegene Hauptstadt mit ca. 12 Mio. Einwohnern unterschiedlicher Nationalitäten. Ca. 1 Mio. Argentinier leben jedoch in den Elendsvierteln am Stadtrand den sog. „Villas Miserias“. Das wirtschaftliche Zentrum des Landes ist Sitz großer Aussenhandelsunternehmen und Industriebetriebe. Die Metropole hat zahlreiche wissenschaftliche Institute, Theater, Bibliotheken, Museen sowie acht Universitäten. Es ist eine großzügig angelegte Stadt mit weiten Plätzen und unzähligen Parkanlagen. Die Strassen sind schachbrettförmig angelegt. Der Baustil besteht aus einer Mischung europäischer Baustile mit starkem spanischem Einfluss. Sehenswürdigkeiten: Basilica del Santisimo Sacramento: Eine der schönsten Kirchen der Stadt aufgrund ihrer prächtigen Mosaike und der kostbaren geschnitzten Kanzel. Cabildo: Dies ist das ehemalige Rathaus und der älteste noch erhaltene Profanbau von Buenos Aires. 1751 wurde der Bau nach mehrmaligem Abriss endgültig fertiggestellt. Friedhofstadt (Chacarita): Hier findet man aufwendige Familiengruften und Grabmäler. Hafenviertel (La Boca): Pedro de Mendoza legte hier im 16. Jh. die Fundamente für das moderne Buenos Aires. Die Häuser des lebhaften bunten Viertels sind reich verziert. Kathedrale (Catedral Metropolitana Santíssima Trinidad): Der heutige dreischiffige Bau mit hoher Kuppel entstand 1752-92, die Fassade mit Korinthischen Säulen 1822. Kongressgebäude (Palacio del Congreso): Es ist der Sitz des nationalen Parlaments, an dessen Fassade ein Denkmal an den Unabhängigkeitskongress von 1816 erinnert. Das 1906 fertiggestellte Bauwerk weist Einflüsse des italienischen Neorenaissance auf, ahmt aber auch den Stil des Kapitols in Washington nach. La Recoleta del Pilar: Einschiffige Barockkirche, die 1716-32 erbaut wurde. Nationalfriedhof (La Recoleta): 1822 errichtet beherbergt er vorwiegen im Jugendstil gestaltete Grabdenkmäler. Auch Evita Perón, die zweite Frau des ehemaligen Staatspräsidenten, liegt hier begraben. Obelisk (El Obelisco): Der 67 m hohe Obelisk auf der Plaza de la República wurde 1936 anlässlich des 400jährigen Bestehens der Stadt errichtet. Präsidentensitz (Casa Rosada): 1883 wurden für den Bau zwei vorhandene Bauten durch eine klassizistische Fassade zusammengefasst. Der Amtssitz des Staatspräsidenten ist dem Volk nicht zugänglich. San-Telmo-Viertel: Der Stadtteil zeichnet sich durch seine roten Backsteinhäuser aus. Besonders sehenswert ist die 1795 erbaute Casa de Ejercicios, ein alter Kolonialbau. Umgebung: Direkt an Buenos Aires schließt sich eine nahezu baumlose Ebene die Pampa an, die in einzelne Rinderfarmen (estancias) parzelliert ist. |
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Buenos Aires
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Geografie und Klima: Argentinien ist nach Brasilien das zweitgrößte Land Südamerikas. Es grenzt im Süden und Westen an Chile, im Norden an Brasilien, Paraguay und Bolivien, im Osten an Uruguay und den Südatlantik. Argentinien ist ein sehr ebenes Land ohne Bergmassive mit Ausnahme des an Chile grenzenden Nordwestens in dessen Gebirgssaum sich der höchste Berg Südamerikas befindet, der Aconcagua (6958). Klimatisch weist Argentinien große Unterschiede auf, erstreckt es sich doch über zahlreiche Breitengrade. Im Norden ist es tropisch-heiß, der Süden im Bereich Feuerlands zeichnet sich durch subantarktische Kühle aus.
Natur und Umwelt: Der überwiegende Teil Argentiniens ist Steppenlandschaft. In den südlichen Anden erstrecken sich Südbuchenwälder, in Misiones ganz im Osten herrschen subtropische Regenwälder vor, ein Paradies für zahlreiche Vogelarten, sowie für Ameisenbär, Jaguar und Sumpfhirsch. Leider sind auch in den argentinischen Trockengebieten, wie in so vielen Gebieten der Erde, die Böden durch landwirtschaftliche Überbeanspruchung zunehmender Erosion ausgesetzt.
Bevölkerung: Die argentinische Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Weißen (94%), die vorwiegend spanischer und italienischer Abstammung sind. Mestizen und Indianer (die Ureinwohner) sowie Einwanderer aus Nachbarländern stellen Minderheiten dar. 80 % der Einwohner leben in Großstädten, davon allein ca. 35 % im Großraum Buenos Aires. Ca. 90 % der Bevölkerung gehören der katholischen Konfession an, die auch die Staatsreligion darstellt.
Reisen und Erholung: Der Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hauptanziehungspunkte sind Buenos Aires, die zahlreichen Badeorte am Südatlanik, die Sierra de Córdoba, die Wasserfälle des Iguazú, die Halbinsel Valdés, Feuerland, sowie die Nationalparks am Andenrand. |
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Argentinien Land der Gauchos
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