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Die Hauptstadt der nördlichsten Provinz Argentiniens ist von Flüssen durchzogen und wurde 1593 gegründet. Den Mittelpunkt des schachbrettartig angelegten Städtchens bildet die Plaza Belgrano. Rund um die Stadt liegen zahlreiche kleine Indianersiedlungen. Ca. 100 km nördlich liegt das Dorf Humahuaca in 3000 m Höhe am Ende des Quebrada-de-Humahuaca-Tals, dessen Baustil an die Kolonialzeit erinnert. Heute leben hier Coya-Indianer, die wöchentlich einen prachtvollen Markt veranstalten. Dieser Indianerstamm hält an seiner traditionellen Lebensweise und an der Sprache (Aymara) fest. Das Quebrada-de-Humahuaca-Tal zeigt farbenreiche Gesteinsaufschlüsse und bizarre Felsformen. Hier gibt es auch eine alte Inkafestung, die bedeutendste archäologische Sehenswürdigkeiten birgt. Zu besichtigen sind die ausladenden Grundmauern, die von rötlich gelbem Gestein und Säulenkakteen umgeben sind. 15. Santa Fé: Im Nordosten des Landes gelegene Stadt am Río Paraná. Sie ist wichtiges Handelszentrum. |
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San Salvador de Jujuy
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Geografie und Klima: Argentinien ist nach Brasilien das zweitgrößte Land Südamerikas. Es grenzt im Süden und Westen an Chile, im Norden an Brasilien, Paraguay und Bolivien, im Osten an Uruguay und den Südatlantik. Argentinien ist ein sehr ebenes Land ohne Bergmassive mit Ausnahme des an Chile grenzenden Nordwestens in dessen Gebirgssaum sich der höchste Berg Südamerikas befindet, der Aconcagua (6958). Klimatisch weist Argentinien große Unterschiede auf, erstreckt es sich doch über zahlreiche Breitengrade. Im Norden ist es tropisch-heiß, der Süden im Bereich Feuerlands zeichnet sich durch subantarktische Kühle aus.
Natur und Umwelt: Der überwiegende Teil Argentiniens ist Steppenlandschaft. In den südlichen Anden erstrecken sich Südbuchenwälder, in Misiones ganz im Osten herrschen subtropische Regenwälder vor, ein Paradies für zahlreiche Vogelarten, sowie für Ameisenbär, Jaguar und Sumpfhirsch. Leider sind auch in den argentinischen Trockengebieten, wie in so vielen Gebieten der Erde, die Böden durch landwirtschaftliche Überbeanspruchung zunehmender Erosion ausgesetzt.
Bevölkerung: Die argentinische Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Weißen (94%), die vorwiegend spanischer und italienischer Abstammung sind. Mestizen und Indianer (die Ureinwohner) sowie Einwanderer aus Nachbarländern stellen Minderheiten dar. 80 % der Einwohner leben in Großstädten, davon allein ca. 35 % im Großraum Buenos Aires. Ca. 90 % der Bevölkerung gehören der katholischen Konfession an, die auch die Staatsreligion darstellt.
Reisen und Erholung: Der Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hauptanziehungspunkte sind Buenos Aires, die zahlreichen Badeorte am Südatlanik, die Sierra de Córdoba, die Wasserfälle des Iguazú, die Halbinsel Valdés, Feuerland, sowie die Nationalparks am Andenrand. |
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Argentinien Land der Gauchos
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