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Die nach Pedro de Mendoza benannte und 1562 gegründete Stadt liegt inmitten eines Weinbaugebietes. 1861 wurde die Stadt von einem Erdbeben fast völlig zerstört. Heute bestimmen kleine niedrige Häusern das Stadtbild. In der Provinz Mendoza gibt es reiche Erdöl-, Uran-. Marmor- und Bleivorkommen. Daneben spielt der Weinanbau eine bedeutende Rolle. Argentinien zählt schon jetzt zu einem der weltweit größten Wein- und Sektproduzenten. Umgebung: Thermalquellen: Rund um Mendoza gibt es zahlreiche Thermalquellen mit bis zu 60° C warmem Wasser. Inka-Brücke: Die Naturbrücke (50 m lang, 15 m breit) ist durch Ausfällung von Mineralien (Versinterung) und Erosion an den Hängen des Rio de la Cuevas entstanden. Unter der Brücke in einer Tiefe von 40 m sprudeln warme Quellen, deren hoher Gehalt an Mineralien das Gestein in allen Nuancen von Gelb bis Rot gefärbt hat. Von der Brücke hat man einen herrlichen Blick auf den höchsten Berg Südamerikas, den Aconcagua. |
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Mendoza
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Geografie und Klima: Argentinien ist nach Brasilien das zweitgrößte Land Südamerikas. Es grenzt im Süden und Westen an Chile, im Norden an Brasilien, Paraguay und Bolivien, im Osten an Uruguay und den Südatlantik. Argentinien ist ein sehr ebenes Land ohne Bergmassive mit Ausnahme des an Chile grenzenden Nordwestens in dessen Gebirgssaum sich der höchste Berg Südamerikas befindet, der Aconcagua (6958). Klimatisch weist Argentinien große Unterschiede auf, erstreckt es sich doch über zahlreiche Breitengrade. Im Norden ist es tropisch-heiß, der Süden im Bereich Feuerlands zeichnet sich durch subantarktische Kühle aus.
Natur und Umwelt: Der überwiegende Teil Argentiniens ist Steppenlandschaft. In den südlichen Anden erstrecken sich Südbuchenwälder, in Misiones ganz im Osten herrschen subtropische Regenwälder vor, ein Paradies für zahlreiche Vogelarten, sowie für Ameisenbär, Jaguar und Sumpfhirsch. Leider sind auch in den argentinischen Trockengebieten, wie in so vielen Gebieten der Erde, die Böden durch landwirtschaftliche Überbeanspruchung zunehmender Erosion ausgesetzt.
Bevölkerung: Die argentinische Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Weißen (94%), die vorwiegend spanischer und italienischer Abstammung sind. Mestizen und Indianer (die Ureinwohner) sowie Einwanderer aus Nachbarländern stellen Minderheiten dar. 80 % der Einwohner leben in Großstädten, davon allein ca. 35 % im Großraum Buenos Aires. Ca. 90 % der Bevölkerung gehören der katholischen Konfession an, die auch die Staatsreligion darstellt.
Reisen und Erholung: Der Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hauptanziehungspunkte sind Buenos Aires, die zahlreichen Badeorte am Südatlanik, die Sierra de Córdoba, die Wasserfälle des Iguazú, die Halbinsel Valdés, Feuerland, sowie die Nationalparks am Andenrand. |
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Argentinien Land der Gauchos
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